MHK Journal

21. September 2026 

Im Gespräch: Elko Beeg, Sachsenküchen


Was wird für die Küchenbranche in den nächsten 12 bis 18 Monaten zum entscheidenden „Außenwetter“ – und warum? 

Entscheidend wird in den kommenden Monaten nicht das Wetter auf dem Bau sein, sondern die Stimmung am Küchentisch. Die Küchenbranche hat kein Potenzialproblem, sondern ein Entscheidungsproblem: Millionen Küchen sind in die Jahre gekommen und warten auf Erneuerung. Der Bedarf ist da – doch viele Menschen schieben Investitionen angesichts wirtschaftlicher Unsicherheit, hoher Lebenshaltungskosten und schwer kalkulierbarer Zukunftsaussichten weiterhin auf. Umso wichtiger wird es sein, Vertrauen zu schaffen und Orientierung zu geben. Wer heute mit überzeugenden Lösungen, klaren Konzepten und einem sicheren Gespür für die Bedürfnisse der Menschen auftritt, kann den aufgestauten Bedarf aktivieren. Sobald die Verbraucher wieder Zuversicht gewinnen, wird aus aufgeschobenen Plänen konkrete Nachfrage. Dann wird sich zeigen, dass die Küche nicht nur ein funktionaler Raum ist, sondern eine der wichtigsten Investitionen in Lebensqualität, Alltag und Zuhause.


1926: Was kann die Küchenbranche heute, 100 Jahre nach der Frankfurter Küche, noch von ihr lernen? 

Menschenzentriert. Funktional. Mutig. 

2026: Was sind Ihre diesjährigen Messehighlights? 

Grifflos. Softline. Inspiration. 

2036: Welche neue Selbstverständlichkeit erleben wir in der Küchenbranche? 

Ganzheitlich. Individuell. Komfortabel. 

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