MHK Journal

22. September 2026 

Im Gespräch: Rouven Göhner, LEICHT Küchen


Was wird für die Küchenbranche in den nächsten 12 bis 18 Monaten zum entscheidenden „Außenwetter“ – und warum?

1926: Was kann die Küchenbranche heute, 100 Jahre nach der Frankfurter Küche, noch von ihr lernen? 

Was wir sicher heute von der Frankfurter Küche – 100 Jahre nach ihrer Entstehung – weiterhin haben, sind die Funktionalitäten, die sich in der Einbauküche verbergen. Dennoch sind wir heute einen Schritt weiter und öffnen die Küche zunehmend als Lebensraum und verbinden Funktionsraum mit Kommunikationsraum. 

2026: Was sind Ihre diesjährigen Messehighlights? 

Wir haben dieses Jahr einiges an Neuheiten dabei. Ich möchte hier auf unsere Glasschränke Vero eingehen. Diese haben wir erweitert über die sogenannte Vero Nova, eine Lamellentür in Massivholz in den Holzarten Nussbaum und Eiche. Und wir haben zusätzlich Glasabschlussseiten am Korpus Zeilenende. Über Vero hinaus bieten wir neue Oberflächen an. Speziell bei den Rundwangen können wir heute Schichtstoffe der Preisgruppe eins darstellen, die sich sehr attraktiv für unsere Handelspartner niederschlagen. Neben diesen zwei klassischen Küchenthemen gehen wir dieses Jahr insbesondere das Thema Ankleideschränke an. Hier haben wir uns für ein eigenes Produkt entschieden, über das unsere Handelspartnerinnen und -partnern zusätzlichen Umsatz generieren können. 

2036: Welche neue Selbstverständlichkeit erleben wir in der Küchenbranche? 

Also wenn ich eines weiß, dann, dass nichts so konstant ist wie der Wandel. Ich glaube, dass es 2036 beispielsweise so sein wird, dass humanoide Roboter Schränke in den sechsten Stock hochtragen. Das hohe Gut eines Monteurs kann sich dann wirklich darauf konzentrieren, die Küchen zu montieren. 

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