23. September 2026
Im Gespräch: Matthias Berens, Häcker Küchen
Was kann die Küchenbranche heute, 100 Jahre später, noch von der Frankfurter Küche lernen?
1926: Was kann die Küchenbranche heute, 100 Jahre nach der Frankfurter Küche, noch von ihr lernen?
Die Frankfurter Küche zeigt, dass gute Gestaltung beim Alltag der Menschen beginnt. Margarete Schütte-Lihotzky optimierte Arbeitswege, Stauraum und Ergonomie und entwickelte die Küche als funktionales Gesamtsystem.
Diese Idee ist bis heute relevant: Auch moderne Einbauküchen sollten sich konsequent an den Abläufen und Bedürfnissen ihrer Nutzer orientieren. Gleichzeitig gilt es, die historische Standardisierung zeitgemäß weiterzuentwickeln:
klar und effizient im System, individuell und flexibel in der Gestaltung.
2026: Was sind Ihre diesjährigen Messehighlights?
Unser Messeauftritt steht unter dem Motto „Inspired by Simplicity“. Im Mittelpunkt steht die Weiterentwicklung unserer Produktlinie concept130.
Wir reduzieren die Komplexität der Produktlinie und schaffen gleichzeitig mehr Varianz in Gestaltung und Planung. Dadurch wird die Beratung einfacher, die Planung übersichtlicher und die Auswahl für unsere Kundinnen und Kunden größer.
Unsere Botschaft lautet: Weniger Komplexität im System, mehr Freiheit in der Gestaltung.
2036: Welche neue Selbstverständlichkeit erleben wir in der Küchenbranche?
Auch 2036 wird die Küche das Zentrum des Lebens sein – ein Ort zum Kochen, Essen, Arbeiten und Zusammenkommen.
Selbstverständlich wird dann sein, dass sich die Küche flexibel an unterschiedliche Menschen, Lebensphasen und Alltagssituationen anpasst. Intelligente Technologien, nachhaltige Lösungen und effiziente Abläufe werden dabei selbstverständlich integriert sein, ohne sich in den Vordergrund zu stellen.
Die Küche der Zukunft wird adaptiv, nachhaltig und sozial sein – und sich noch stärker an das Leben ihrer Nutzer anpassen.