MHK Journal

20. September 2026 

Im Gespräch: Leo van der Velde, Geschäftsführer Dekker


Welche Entwicklung wird in der Küchenbranche derzeit noch unterschätzt – und warum könnte sie in drei bis fünf Jahren entscheidend sein? 

Die Arbeitsplatte wird als eigenständige Kategorie noch immer unterschätzt. Häufig wird sie im Planungsprozess relativ spät betrachtet oder automatisch mit der Küche bestellt. Dabei prägt kaum ein anderes Element die Wirkung und Wertigkeit einer Küche so unmittelbar. In den kommenden Jahren wird sich das verändern: Materialvielfalt, Nachhaltigkeit und individuelle Gestaltung gewinnen weiter an Bedeutung. Die Arbeitsplatte wird damit zu einem zentralen Bestandteil der Beratung – und zu einem entscheidenden Differenzierungs- und Wertschöpfungsfaktor für den Küchenfachhandel. Entscheidend wird sein, hochwertige Materialien nicht dem High-End-Segment vorzubehalten, sondern sie auch ab dem mittleren Küchensegment einfach planbar, kalkulierbar und verkäuflich zu machen. Genau hier setzt die Dekker-Methode an: Sie unterstützt den Fachhandel dabei, dieses Potenzial von der Planung bis zur Umsetzung zu erschließen. 


1926: Was kann die Küchenbranche heute, 100 Jahre nach der Frankfurter Küche, noch von ihr lernen? 

Gutes Design funktioniert.

2026: Was sind Ihre diesjährigen Messehighlights? 

Trends. Materialien. Dekker-Methode. 

2036: Welche neue Selbstverständlichkeit erleben wir in der Küchenbranche? 

Arbeitsplatten werden Hauptdarsteller. 

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