MHK Journal

21. September 2026 

Im Gespräch: Hélène Bangert, Strategisches Marketing / Prokuristin, Kai Menke, CSO, Baumann Group


Die Menschen konsumieren vorsichtiger: Was muss sich beim Küchenkauf verändern, damit aus Aufschieben wieder Entscheiden wird? 

Wenn Menschen vorsichtiger konsumieren, muss der Küchenkauf vor allem eines vermitteln: Sicherheit und persönliche Relevanz. Preis und Qualität bleiben wichtige harte Faktoren – doch sie allein geben heute nicht immer den entscheidenden Impuls. Ausschlaggebend ist eine Beratung, die den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt, zuhört und aus individuellen Wünschen eine überzeugende, realistische Lösung entwickelt. Gerade in Zeiten des Abwägens entsteht Vertrauen nicht durch Verkaufsdruck, sondern durch Kompetenz, Emotion und echte Partnerschaft. Die Küche wird dann nicht nur als Investition gesehen, sondern als Teil des ganz individuellen und persönlichen Lebens. Wenn Beratung diese Verbindung herstellt und nachvollziehbar zeigt, welchen persönlichen Mehrwert das Produkt verbunden mit dem Gefühl, das es im neuen Zuhause auslösen wird, kann aus Aufschieben wieder Entscheiden werden. Die Zukunft des Küchenkaufs liegt deshalb in der Verbindung von planbarer Qualität und menschlicher Nähe – im Produkt ebenso wie in der Beratung. 


1926: Was kann die Küchenbranche heute, 100 Jahre nach der Frankfurter Küche, noch von ihr lernen? 

Style & Organisation sind immer eine Symbiose.

2026: Was sind Ihre diesjährigen Messehighlights? 

Auf die Farbe kommt es an – nicht nur außen. Küche kann Vielfalt, Tiefe und Poesie. 

2036: Welche neue Selbstverständlichkeit erleben wir in der Küchenbranche? 

Küchenstudio ist nicht mehr Küchenstudio, sondern komplettes Wohnstudio aus Küchenmöbeln.

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