MHK Journal

21. September 2026 

Im Gespräch: Gregory Oswald, CEO berbel Ablufttechnik


Was wird für die Küchenbranche in den nächsten 12 bis 18 Monaten zum entscheidenden „Außenwetter“ – und warum? 

Die Küchenbranche in Deutschland steht in den nächsten 12 bis 18 Monaten vor einem anspruchsvollen Umfeld. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte weiterhin stagnieren oder allenfalls sehr schwach wachsen, während die Inflation erhöht bleibt und damit die Kaufkraft der Konsumenten belastet. Die Einkommenserwartungen der Haushalte verharren auf tiefem Niveau, das Konsumklima bleibt insgesamt negativ, was sich dämpfend auf grössere Anschaffungen wie Küchen auswirkt. Zwar zeichnet sich für 2027 eine leicht steigende Anzahl an Baugenehmigungen ab, doch dürfte sich dieser Effekt aufgrund langer Vorlaufzeiten und Verzögerungen nur begrenzt in den tatsächlichen Fertigstellungszahlen niederschlagen. Entsprechend ist für 2027 im Vergleich zu 2026 von einer weitgehend flachen Marktentwicklung bei der Anzahl verkaufter Küchen in Deutschland auszugehen. Grundsätzlich bleibt die konjunkturelle Lage Deutschlands anspruchsvoll, getrieben durch die anhaltenden strukturellen Herausforderungen der erweiterten Automobilbranche sowie durch innenpolitische Veränderungen und Unsicherheiten. Dennoch hat die Küchenbranche in der Vergangenheit wiederholt gezeigt, dass sie auch in schwierigen wirtschaftlichen Phasen bemerkenswert widerstandsfähig und stabil agieren kann.


1926: Was kann die Küchenbranche heute, 100 Jahre nach der Frankfurter Küche, noch von ihr lernen? 

Berücksichtigung des operativen Kochprozesses

2026: Was sind Ihre diesjährigen Messehighlights? 

Licht und verschwindender Muldenlüfter 

2036: Welche neue Selbstverständlichkeit erleben wir in der Küchenbranche? 

Multifunktionale Armaturen in jeder Küche

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