MHK Journal

28. März 2026 

Goldenes Dreieck 2026: Die Show der Besten


Starke Projekte, schräge Ideen und große Emotionen prägten die Award-Show der MHK Hauptversammlung.


Neue Bühne, große Emotionen und ein Voting wie bei einer TV-Preisverleihung: Die Verleihung des Awards „Das Goldene Dreieck“ machte die MHK Hauptversammlung 2026 mit starken Projekten und Gänsehautmomenten einmal mehr zur Show für Deutschlands schönste Küchen und Bäder. 

Seit über zwei Jahrzehnten ist der Wettbewerb ein Highlight der MHK Hauptversammlung. Dank modernster Bühnentechnik und der neuen „Leinwand“, die per se schon ein echter Hingucker war, sorgte die Inszenierung in diesem Jahr für noch mehr Emotionen. Mit ihrer Mischung aus Professionalität, Empathie und Humor führte einmal mehr Katrin Müller-Hohenstein durch die Show. Gleich zu Beginn brachte sie auf den Punkt, worum es bei dem von musterhaus küchen und interdomus Haustechnik initiierten Wettbewerb wirklich geht: „Heute sitzen hier acht Menschen im Saal, die das vielleicht größte Kompliment gemacht haben, das man in Ihrer Branche bekommen kann. Sie haben gesagt: Ja, so möchte ich leben.“

Unterstützt wurde Katrin Müller-Hohenstein von Schauspielerin, Moderatorin und Autorin Valerie Niehaus und von Schauspieler, Autor und Regisseur Michael Kessler, die die Nominierten präsentierten und damit ganz bewusst die Menschen hinter den Planungen und die Endkunden ins Rampenlicht holten. 


Sonderpreis: Mut zur Schräge


Einen besonderen Fokus legte der Wettbewerb in diesem Jahr auf die Dachschräge. Sie verlangt Planerinnen und Planern regelmäßig alles ab. Was auf dem Papier nach Einschränkung klingt, entpuppt sich bei dem von Denis Straßer und Thomas Meerwart (Thomas Meerwart Sanitär Solar Heizung, Flein) geplanten Bad sowie bei der von Philipp Breitsameter und Fabian Witzel (Breitsameter Küchen, Pfaffenhofen) konzipierten Küche aber als Bühne für clevere Lösungen mit millimetergenauer Maßarbeit, durchdachter Linienführung und dem Mut, mit Proportionen zu spielen.

Beide erhielten den Sonderpreis „Badplanung mit Dachschräge“ bzw. „Küchenplanung mit Dachschräge“.



Deutschlands schönste Küchen und Bäder 2026

Bei der Wahl von „Deutschlands schönstem Bad 2026“ zeichnete sich im Livevoting schnell ein klarer Favorit ab. Platz 3 ging an Angelika Mauerer (Erwin Mauerer GmbH, Salching). Ihr Bad überzeugte durch eine klare Architektursprache, den Mut zu starken Materialien – darunter schwarze Armaturen und markante Gold-3D-Fliesen – sowie eine stimmige Lichtinszenierung. Platz 2 sicherten sich Elke Reinbacher und Wilfried Kruse (Kruse & Reinbacher GmbH, Großefehn), deren Badlandschaft die Geschichte eines lange aufgeschobenen Wohntraums erzählt. Der Titel „Deutschlands schönstes Bad 2026“ ging an Sabine Dorner (Dorner GmbH, Oberteuringen) mit einem Hammam-inspirierten Wellnessrefugium, das warme Farben, ornamentale Fliesen, integriertes Dampfbad und durchdachte Nischen zu einem atmosphärischen Rückzugsort verbindet. 

Deutschlands schönstes Bad: Die Gewinner
Deutschlands schönste Küche: Die Gewinner

Auch in der Kategorie „Deutschlands schönste Küche 2026“ gab es einen klaren Sieger: Jonas Venschott (Venschott Küche Raum Manufaktur, Greven) sicherte sich den Titel mit einer Küche, die durch eine monolithische Kochinsel aus transluzentem Alpinus-Quarzit, raffiniert eingesetzte Lichttechnik und luxuriöse Materialien beeindruckt, ohne an Wohnlichkeit zu verlieren.


Der 2. Platz ging an Dierk Dickmann (Dickmann Küchen, Kirchheim unter Teck), der eine ehemalige Harmonium-Werkstatt in eine charakterstarke Küche mit industriellem Charme verwandelt – mit Kochinsel, Bibliotheksleiter und einer spannenden Verbindung von Graphitfronten und Holz.


Den 3. Platz holte sich das Vater-Tochter-Gespann Peter und Maria-Christin Schwarzkopf (musterhaus küchen Schwarzkopf, Lauterstein) mit einem Entwurf, der konsequent auf puristische Bauhaus-Ästhetik setzt. 

Und so endete eine Show, die eindrucksvoll bewiesen hat, was Katrin Müller Hohenstein zu Beginn formulierte: Die schönsten Planungen sind jene, bei denen Menschen sagen – „Ja, so möchte ich leben.“